Meine Motivation zur Mediation

«Für jedes noch so blöde Verhalten gibt es gute Gründe.» Dieser Satz ist mir noch während meiner Ausbildung begegnet, und er hat mich in meiner Haltung bestärkt: Jeder Mensch ist fähig, sich zu entwickeln.

Konflikte sind vielfältig, doch sie haben eines gemeinsam: In Konflikten verhalten wir uns oft merkwürdig oder gar paradox.

Gerade diese Merkwürdigkeiten haben schon früh mein Interesse geweckt. Die Folge: Ich wurde Sozialpädagoge. Während meiner beruflichen Laufbahn habe ich viele Menschen in herausfordernden Situationen begleitet. Dabei war und ist es mir stets wichtig, meinem Gegenüber auf Augenhöhe zu begegnen und die Besonderheiten genau dieses Menschen kennenzulernen. Unabhängig von seinen Verhaltensweisen verdient jeder Mensch, dass man ihm mit Respekt begegnet.

Weshalb die Mediation? Einer meiner Wesenszüge ist meine integrativ orientierte Persönlichkeit. Ich möchte Menschen zusammenführen, und ich bin sicher, dass es Möglichkeiten gibt, individuelle Interessen dabei zu wahren. Als Mediator setze ich mich für alle Beteiligten ein und gestalte einen Raum – mit dem Ziel, dass Menschen sich wieder auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen können. Denn ich bin überzeugt: Konflikte sind lösbar.